Allmacht und Heilung – ein Widerspruch?

Gruppenbild mit den Teilnehmenden des Familientags

Mit dem Eintreffen der Familien verzog sich der Nebel, der sich am frühen Morgen über das ganze Mittelland gelegt hatte und gab den Blick in den Himmel frei. So konnten die Kinder die Raketen verfolgen, die sie mit verschiedenen Techniken starteten. Neben der mit Essig und Backpulver angetriebenen CO2-Rakete kamen verschiedene Luftpumpen zum Einsatz, die auch mit dem Vorderrad des Rollstuhls aktiviert werden konnten. Die Geschosse erreichten unterschiedlichste Höhen von wenigen Zentimetern über Boden bis über die Hausdächer von Zofingen.

Während die Kinder das Weltall erkundeten und dort Gottes Grösse bestaunten, blieben die Eltern auf dem blauen Planeten und wagten sich zusammen mit Monika Riwar ans herausfordernde Spannungsfeld zwischen Heilung und Nichtheilung. Gott will heilen, steht in Jesaja 53. Leid gehört zu dieser Welt, lesen wir im Römerbrief 8. Die beiden Extreme brauchen einander, gleichen die Kräfte dazwischen aus.

Im Workshop tauchten spannende Fragen auf: Will ich Heilung überhaupt? Wie soll die Heilung konkret aussehen? Wie hilft Gott, wenn er nicht heilt? Einigkeit herrschte bei der Aussage, dass Heil wichtiger ist als Heilung. Die Heilung kostet Jesus ein Machtwort. Unser Heil bezahlte er mit seinem Leben.

Monika Riwar ermutigte die Eltern, bei Vorbildern das eine oder andere abzuschauen. Vorbilder können klingende Namen tragen wie Corrie ten Boom oder Joni Eareckson Tada. Genauso eindrucksvolle Vorbilder sassen aber auch im Plenum in Form der Eltern, die sich mit einem riesigen Spektrum an Herausforderungen tagtäglich auseinander setzen und dabei ihren Kindern wertvolle Wahrheiten und Blicke aufs Leben mitgeben können.

Nach dem Hamburger-Zmittag setzten sich auch die Kinder und Jugendlichen mit Heilung auseinander. Aus der Perspektive der ersten Hilfe lernten sie, angeleitet von zwei Kursleiterinnen vom Samariterverein Zofingen, wie Verbände bei Verstauchungen angelegt und Wunden versorgt werden, aber auch, wie bewusstlose Personen richtig gelagert werden.

117, 118, 112 und 144 sowie 1414 sind lebenswichtige Nummern – wir hoffen, dass den Kindern und ihren Eltern sowie unseren wertvollen Teammitgliedern auch der 9.5.26 in guter Erinnerung bleibt.